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Tarantinos Red Apple und CSI’s Innoko
Wenn man den US-Regisseuren bedingungslose Kommerzialisierung vorwirft, lässt man ein interessantes Phänomen ausser Acht, nämlich Platzierung von Fake-Brands. Einige Filmemacher erschaffen für ihre Produktionen Marken, die es in der Realität nicht gibt. Genannt sei an dieser Stelle der Film “Pulp Fiction” (1994), in welchem Quentin Tarantino die legendäre Tanzeinlage von Travolta und Thurman in dem erfundenen Restaurant Jack Rabbit Slim’s drehen liess.
Mit Red Apple Cigarettes geht Tarantino noch weiter - in den meisten von ihm geschriebenen/gedrehten Filmen greifen seine Figuren zu Zigaretten, die es nicht zu kaufen gibt: Butch Coolidge (Bruce Willis), Mia Wallace (Uma Thurman) in Pulp Fiction; Ted the Bellhop (Tim Roth) in Four Rooms; im Auto von Gecko Brothers in From Dusk till Dawn; Mr. Pink in Reservoir Dogs und schliesslich geht “die Braut” an einer Red Apple Werbung in “Kill Bill Vol. 1″ vorbei.
Auch im Fernsehen gibt es solche Beispiele: Bei “CSI” erscheint in der Folge “Wer zuletzt lacht” (2003) das Tafelwasser Innoko. Dieses gibt es nicht auf dem Markt und den Namen verdankt das Wasser einem Schutzgebiet in Alaska. Der Grund dafür, dass keine echte Marke integriert wurde, könnte der Kontext der Platzierung sein: Das Wasser, welches unter dem Label Innoko kistenweise erscheint und auch genannt wird, ist vergiftet und für den Tod eines berühmten Comedians verantwortlich. Eine Marketingabteilung würde nicht wirklich wollen, dass Zuschauer nach einer solch prominenten Platzierung ihr Geld doch lieber in der Tasche lassen. Oder doch?
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General Motors, Apple (immer und immer wieder) oder Musikbands - viele wollen von den Ermittlern promotet werden. Bloss, wie integriert man denn eine Band in CSI’s teilweise morbide Geschichten? Wie das geht, konnte man in den USA am 30. November 2005 und im Oktober 2006 in Europa anhand von
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