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ARD bleibt frei von Product Placement
Während sich die EU im November auf Diskussion einer Teilfreigabe von Product Placement im Fernsehen geeinigt hat, will ARD für sich keine Liberalisierung in Anspruch nehmen. ARD-Sender verzichten somit freiwillig auf Produktintegrationen in Eigen- und Auftragsproduktionen auch dann, wenn Deutschland die Bestimmungen für Privatsender im Inland lockert. Der revidierte Vorschlag von Viviane Reding wurde am Mittwoch, dem 13. Dezember 2006, vom EU-Parlament in erster Lesung gut geheissen und muss nun Fachministern der jeweiligen Länder vorgelegt werden. Der Entwurf sieht ein Pauschalverbot von Product Placement in der Europäischen Union vor mit der Option für jedes Land, Integrationen auf dem Heimatmarkt zu erlauben. Die restriktive Haltung der ARD lässt sich auf den “Marienhof”-Placement-Skandal vom 2005 zurückführen. Der durch Gebühren mitfinanzierte Senderverbund möchte wohl zukünftige Reputationsschäden vermeiden, um gesellschaftliche Legitimation nicht zu gefährden.
Autor: Alice
Wir danken für Bilder kino-govno.com, ign.com, ropeofsilicon.com, worstpreviews.com, itvx.net sowie der Google-Suche und allen anderen, die wir vergessen haben zu erwähnen
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