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Avantgarde mit Rückwärtsintegration
Die beiden Adjektive “rückwärts” und “fortschrittlich” müssen nicht gegensätzlich sein, vor allem dann, wenn es sich um “Reverse Product Placement” handelt. Ein “Duff” gefälligst? D’oh, schade, das gibt es bisher nur auf dem Bildschirm, aber wetten, es würde bei den Simpson-Fans gut ankommen? Wenn man eine reale Marke in Fiction integriert, warum sollte es umgekehrt nicht genau so gehen? Imaginäre Produkte aus TV, Film oder Videospielen erreichen bei Kennern nicht selten einen Kultstatus, man stelle sich bloss “Red Apple”-Zigaretten vor, die man aus dem Automaten im “Jack Rabbit Slim’s” um die Ecke ziehen kann. Brandweek hat einige spannende Beispiele für tatsächlich stattgefundene reverse Integrationen zusammenstellt, man lese und staune:
- Bubba Gump Shrimp Co. (”Forrest Gump”)
- Wonka (” Charlie and the Chocolate Factory”)
- Bertie Bott’s Beans (”Harry Potter”)
- Potion (”Final Fantasy”)
- Aloft (”Second Life”)
Könnte es ein neuer Markt sein? Ja, könnte, muss aber nicht, vor allem bei kleinen, stark spezialisierten, Gruppen ist Marktfähigkeit fraglich. Denkbar ist aber eine erfolgreiche reverse Integration im Rahmen von Linienerweiterungen grosser, imagekräftiger Marken. Aber nichts desto trotz, die Produkte erfüllen ihren Zweck und sind begehrt, so wie Potion, die meistens ausverkauft ist:
Autor: Alice
Wir danken für Bilder kino-govno.com, ign.com, ropeofsilicon.com, worstpreviews.com, itvx.net sowie der Google-Suche und allen anderen, die wir vergessen haben zu erwähnen
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