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Pharma: Product Placement 2006 im US-TV
Wie Brandweek berichtet, ist der Umfang an Product Placement von rezeptpflichtigen Medikamenten im US-Fernsehen im letzten Jahr im Häfte gewachsen. Demnach gab es 2006 zur Hauptsendezeit insgesamt 337 optische oder akustische Placements gegenüber 231 im 2005. Placement von rezeptpflichtigen Medikamenten ist nicht nur auf dem US-Markt kritisch. In den USA unterliegen Medikamente, ähnlich wie in vielen Westländern, strengen Werberestriktionen, wonach nicht für Medikamente geworben werden darf, ohne auf Risiken und Nebenwirkungen hinzuweisen. Es stellt sich als äusserst schwierig dar, eine Medikamentenmarke samt dem Hinweis “Für Risiken und Nebenwirkungen…” in ein Skript einzuarbeiten. Aber die Astrengungen scheinen Früchte zu tragen, auch wenn die Marken bevorzugen, ihre Placements nicht zu kommunizieren. So wurde in einer Episode von Boston Legal EpiPen (Dey Pharma) platziert, ein Mittel gegen fatale allergische Reaktionen. In der Folge “Nuts” starb ein Schüler am allergischen Schock, weil ein Lehrer es verpasst hatte, ihm das Mittel zu injezieren. Dasselbe Medikament konnte man bereits im “Firewall” mit Harrison Ford sehen, wo sein Sohn ebenfalls an einer Erdnuss-Allergie litt. Solche Integrationen wirken organisch, schliesslich ist die gesamte Geschichte rund um das Produkt aufgebaut. Es ist anzunehmen, dass Pharmamarken immer weiter in den Product Placement Markt vordringen werden, werden aber auf Grund ihres speziellen Status immer eine Ausnahme bleiben.
Autor: Alice
Wir danken für Bilder kino-govno.com, ign.com, ropeofsilicon.com, worstpreviews.com, itvx.net sowie der Google-Suche und allen anderen, die wir vergessen haben zu erwähnen
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