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ORF: Mehr Eigenproduktionen dank Product Placement

Autor: Alice

Mitten im AchtenEnde Februar kommunizierte ORF die Absicht, den Anteil an Eigenproduktionen im Programm zu ehöhen. Dieses Ziel wird zum Beispiel durch Produktion der Serie “Mitten im Achten” verfolgt. Der neue ORF-Generaldirektor Wrabetz setzt laut Pressemitteilung beim Ausbau des Angebots auf Einsatz solcher Werbeformen, wie Product Placement. Während ORF Werbezeiten durch den Gesetzgeber gekürzt wurden, soll das dadurch entstehende Manko durch integrierte Werbung ausgeglichen werden. Denn im ORF-Gesetzt steht

Das Verbot von Product-Placement gilt nicht für Kinofilme, Fernsehfilme und Fernsehserien.

Diese Formulierung lässt ORF also freie Hand und das ist privaten Sendern, wie Sat1, und Werbevermarktern ein Dorn im Auge (hierzu Artikel bei derStandard). Die am 10.April anlaufende Vorabendserie soll sich zu einem konkurrenzfähigen Werbeträger entwickeln, was durch ‘On Set’-Placements schon explizit sichtbar ist: Von Kika-Prospekt an der Haustür, über Chips von Kelly’s und Kaffee von Nescafé, sowie Bier von Zipfer, Computer, Waschmaschine, Fernsehgerät von Samsung, bis zu Fernbedienung und Videorekorder von UPC ist auf dem Set alles vorhanden, was in einen markenaffinen Haushalt gehört.

via derStandard, pressetext.austria
Bild: ORF

Kategorien: Allgemein

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Simpson Tide: Starbucks Placement

Autor: Alice

StarbucksIn der neunzehnten Folge der neunten Staffel der Cartoon-Serie “The Simpsons” wurde die Coffe-House-Kette Starbucks optisch und akustisch integriert. Die Folge “Simpson Tide” aus dem Jahr 1998 handelt von Homers Experiment mit einem Doughnut, was dazu führt, dass das sein Arbeitsplatz in Flammen aufgeht, weswegen der gelbe Tollpatsch gefeuert wird. Auf der Suche nach neuer Herausforderung begibt er sich zur Marine. Während der Vater seine neue Berufung entdeckt, sucht sein Sohn die Springfield Mall auf, wo Starbucks-Filialen nur so aus dem Boden spriessen. Als Bart sich sein Ohr stechen lassen möchte, wendet er sich an einen Piercer, welcher seine Anfrage mit folgendem Satz beantwortet:

Well, better make it quick, kiddo, in five minutes this place is becoming a Starbucks.

Tatsächlich, als Bart aus dem Studio tritt, hat er nicht nur einen Klunker im Ohr, er schlürft auch noch genüsslich Kaffee aus einem Starbucks-Pappbecher und wie erwähnt, erstrahlt die Einkaufsmeile im lässigen weiss-grünen Look: >> mehr zu: Simpson Tide: Starbucks Placement

Kategorien: Allgemein

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Lonelygirl15: Ice Breakers Product Placement

Autor: Alice

Kennen alle noch Lonelygirl15? Das V-Log-Mädchen-Project? Die Community hat sich schnell erholt und nimmt ihr den Schwindel nicht mehr so übel: Die Kamera läuft immer noch, immer weiter, immer besser und die Protagonisten rühren die Werbetrommel. In der Episode “Truckstop Reunion” sehen wir den Einzug des Product Placement in online Videos. Hier zollen die drei Protagonisten Ice Breakers eingehend Tribut. Die Marke gehört Hershey’s, die die ‘Product Placement’-Vorreiter schlechthin sind. Schliesslich geht das berühmteste Placement mit Reese’s Pieces in “E. T.” auf ihr Konto. Das Placement ist zeitlich abgestimmt auf Einführung der neuen Geschmacksrichtung Fruit Sours. Im Beitrag teilen sich die Freunde die letzten Fruchtgummis und Bree gibt ein “Wow, it’s sour” von sich.
Ice BreakersIce Breakers

via Tail Slatting

Kategorien: Allgemein

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SL: Wenn Werbung nicht zum Kunden kommt…

Autor: Alice

ScreenshotIm Second Life ist einiges anders: Man kann Gegenstände nicht in die Hände nehmen, aber kaufen, man kann in die Rolle schlüpfen, die man sich aussucht, um sich ein Leben nach dem eigenen Gusto zu erschaffen. Heute verzeichnet die Community erstaunliche 4,807,812 Residents. Zählt man virtuelle Leichen und Doppelaccounts weg, so ist die Ziffer trotzdem enorm hoch und wo sich eine Menge Menschen tummelt, wird geworben. Werbung ist aber auch anders im SL - es ist der Kunde, der den Werbenden aufsucht. Plakate, Spots, Flyer - wenig bis gar nicht effektiv. Wie Wim Vermeulen, Direktor für digitale Innovation bei Ogilvy International, sagt, muss die virtuelle Präsenz einer Marke Anreiz bieten, damit User sich entscheiden, die Werbeinsel aufzusuchen. Somit sitzt der Endverbraucher am längeren Hebel, denn er bestimmt autonom, welche Werbung ihn ansprechen soll. Es wird aber vieles gemacht: Filme starten Promotionskampagnen (Smokin’ Aces), reale Unternehmen schalten Werbung in virtuellen Zeitschriften (The AvaStar) etc. Eins ist klar - der Kunde muss Werbung als Mehrwert empfinden. Wir warten gespannt ab, welche Pfade eingeschlagen werden.

via Pressetext Schweiz
Bild: Second Life

Kategorien: Europa

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Zattoo expandiert

Autor: Alice

zattooDer Online-TV-Anbieter Zattoo trift mit seinem Angebot ein echtes Bedürfnis: 250′000 Schweizer nutzen den Dienst, um fern zu sehen. Bisher hatten die Betreiber keine Werbeeinnahmen generiert, was sich aber in Kürze ändern wird, wie Beat Knecht, Zattoo-Mitbegründer Persönlich mitteilte. In circa 10 Tagen sollen 5-sekündige Werbeeinblendungen nach US-Vorbild eingeführt werden. In Zukunft wird Überblendung der mit Programmen verbreiteten Werbeblöcke durch eigene Werbefenster angestrebt. Zukunftsmusik? Ja, denn medienrechtlich ist dies zum gegebenen Zeitpunkt nicht möglich. Wie gross das Potential des Internets als Sendekanal ist, haben aber viele Sender bereits erkannt. So sei der Wunsch der öffentlich-rechtlichen Sendern dabei zu sein klar vorhanden und viele probieren auf eigene Faust ihr Angebot online zu verbreiten. Zattoo bietet dem User klare Convenience an: Nutzt er den Dienst, so hat er alle Sender im Überblick und muss nicht jedes mal, wenn er den Sender wechselt, eine neue URL eintippen. Gemäss Knecht, versteht sich Zattoo aber nicht als Konkurrenz zu den Premiumanbietern Bluewin und Cablecom, da die Leistungen des Portals auf Einfachheit ausgerichtet sind. Neu geht der Dienst ins Ausland - gestartet wird in England. Dänemark, Deutschland und Frankreich folgen.

Bild: Zattoo.com

Kategorien: Europa, Web

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Ukraine: Neuling auf dem Product Placement Feld

Autor: Alice

BrandsWie Sostav berichtet, entwickelt sich in Ukraine Product Placement nur zaghaft. Kein Wunder, denn im Gegensatz zu USA, tauchte die Praktik im Osten erst in späten 90ern auf. Während Russland mit grossen Schritten auf dem Vormarsch ist, kann die ehemalige Republik nicht mithalten. 2005 betrug Volumen des ukrainischen ‘Product Placement’-Markts lediglich 1 Mio. USD und verharrte auch 2006 etwa auf der gleichen Stufe. Ein Grund dafür ist die sehr schwach entwickelte Filmindustrie, ein anderer das kramphafte Festhalten am vertrauten Werbespot. Dennoch gibt es Marken, die das Feld langsam aber sicher abtasten, wie wir es bereits aus Russland kennen, handelt es sich dabei meistens um Alkoholhersteller. So nennt Sostav solche namen, wie Nemiroff, Олимп, Мерная und Хортица. Gleichzeitig sind es meistens ausländische Brands, welche in Inlandproduktionen investieren. Die Preise liegen dabei zwischen 5 bis 10 Tausend USD für einen Produktauftritt in einer TV-Serie.

Kategorien: Weitere Länder

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Ventura: Prominente Opinion Leader

Autor: Alice

VenturaVentura, mit 14 Jahren noch ein relativ junger Uhrenhersteller aus Volketswil, setzt auf Starpower. Zu den prominenten Fürsprechern der zukunftsorientierten Marke gehören solche Namen, wie Uri Geller, Designer Ralph Lauren und seit neustem der Schauspieler Nicolas Cage, wie Persönlich in der Meldung vom 15. März 2007 mitteilt. Cage zählt seit September 2006 zu Endorsern der innovativen Marke und setzt sowohl bei öffentlichen Auftritten, als auch privat auf schweizerische Qualität. Aktuell trägt er die Marke bei seinen Aufttritten in Zusammenhang mit seinem kommenden Film “Bangkok Dangerous”, in welchem auch Product Placement für das Modell v-tec Sigma zu sehen sein wird. Es ist anzunehmen, dass diese Tatsache die Marke Montblanc, mit welcher Nicolas Cage einen Ambassador-Vertrag hat, nur mässig freuen wird. Solche Doppelspurigkeiten erodieren die Verknüpfung zwischen Star und Marke, welcher dieser sein Gesicht leiht (hier erinnere man sich auch an Charlize Theron und Raymond Weil). Ziemlich viel Outcome für einen jungen Brand, der sich gegen andere schweizer Uhren durchsetzen muss. Aber Ventura kann sich auch einen Vorteil aus dem Mangel an Tradition ziehen - sie ist nicht in starren Image-Strukturen verfangen.
Ventura und GellerVentura und Lauren

Bilder: Ventura


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