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Manner mag auch Schwarzenegger

Kategorien: Product Placement, TV

terminator-3-rebellion-der-maschinen-1173421.jpegIn Österreich sind die “Manner Schnitten”, jene Nougat-Waffeln in der rosaroten Verpackung mit der Silhouette des Stephansdoms, schon lange absoluter Kult. Weltweit bekannt wurde der Wiener Süsswarenhersteller jedoch erst mit dem Product Placement in “Terminator 3 - Rise of the Machines”. In diesem Thriller kämpft Arnold Schwarzenegger um die Existenz der Menschheit, verteidigt die Welt gegen den Angriff der Maschinen, versucht den “Tag der Abrechnung” zu verhindern und - kauft ein Päckchen “Manner Schnitten”. In einem Tankstellenshop mitten in der Wüste stöbert Arnie nach etwas zu essen, schnappt sich dabei die Waffeln und mampft sie auch gleich darauf. 300 000 Euro liess “Manner” für diese Szene springen. Der geborene Österreicher Arnold Schwarzenegger zählt die Schnitten auch im wirklichen Leben zu seinen Lieblings-Snacks. “Manner” profitierte von dieser gelungenen und glaubwürdigen Integration und konnte sich so ein internationales Publikum sichern. Angespornt von diesem Erfolg ruhte der Süsswarenhersteller nicht lange und beauftragte seinen Marketing-Leiter Billy Riedl sogleich wieder mit einem Product Placement Deal. Die Schnitten wurden in der sechsten Staffel der TV-Sitcom “Friends” platziert und zwar in der Glasvitrine des “Central Perk Cafés”. Vom kleinen Laden am Stephansplatz bis nach Hollywood - die rosaverpackten Schnitten haben eine lange Tradition. Die Wurzeln der “Manner Schnitten” reichen bis ins Jahre 1890 zurück, als Joseph Manner in Wien die “Chocoladenfabrik Joseph Manner” eröffnete und dort Schokolade und Feigenkaffee verkaufte. Über hundert Jahre später - 2008 will “Manner” nun auch Deutschland erobern und wagt den Sprung auf den lukrativen aber hart umkämpften Nachbarmarkt. Mal sehen ob man Manner auch dort mag. mannerlogo.jpgmannerschnitten2.jpg


Autor: MadHatter

Wir danken für Bilder kino-govno.com, ign.com, ropeofsilicon.com, worstpreviews.com, itvx.net sowie der Google-Suche und allen anderen, die wir vergessen haben zu erwähnen




Trackback

Kommentare: 1

    1
  • Jens Hilke, 4. November 2009:

    Der Absicht, den deutschen Markt zu erobern, ist es wohl zu verdanken, dass Manner eine so widerliche Schleichwerbung im Fernsehen betreibt. Wenn man dagegen nichts tut, sollte man ehrlicherweise die Schleichwerbung gleich erlauben und das öffentlich-rechtliche Fernsehen abschaffen.

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