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CSI: Folter auf YouTube

Kategorien: TV

article-csi.jpgDen Machern von „CSI“ scheint es manchmal wohl recht schwer zu fallen, sich immer wieder etwas Neues auszudenken. Dieser Gedanke mag einem kommen, wenn man sich die Folge „Läuse zur Wahrheit“ (engl.: „Fallen Idols“) ansieht. Umso kreativer die Handlung wird, desto mehr scheinen ihre Grenzen zum Absurden zu verschwimmen. In besagtem Part der populären TV-Serie kommen die Ermittler dem Täter aufgrund von Filzläusen auf die blutigen Spuren. Wie verhängnisvoll Promiskuität doch sein kann, muss Ryan, ein gutaussehender High-School-Footballstar am eigenen Leibe erfahren.

Das, und auch die Tatsache, dass man mit den Gefühlen des weiblichen Geschlechts besser nicht spielt, und schon gar nicht mit denen von Cheerleadern. Vorausgesetzt man will seine Halsschlagader nicht durch ein Agrar-Gerät abgetrennt sehen. Um das Klischee der Cheerleader nicht zu zerstören, stellt sich im weiteren Verlauf der Handlung jedoch heraus, dass es sich bloss um einen verhängnisvollen Unfall handelte. Der böse Casanova Ryan hätte zwar nicht sterben sollen, jedoch wollten ihn die Mädchen gehörig auf´s Korn nehmen. Im Magen der Täterin, die in diesem blutigen Massaker später selbst stirbt, entdecken die talentierten Agenten nämlich eine Speicherkarte. Auf dieser ist ein Videoclip zu finden, in dem die leidgeprüften Ehemaligen den Football-Star bloss stellen. Und genau hier wird es für uns interessant, denn als Grissom und Co das Video überprüfen ist darauf folgender Satz zu hören:

Oh, yeah? This is going up on YouTube, or maybe you’d like to put it on your FriendAgenda page? You put everything else up
there, why not your crotch rot?

Eine „FriendAgenda“ Seite existiert in Wirklichkeit zwar nicht, dafür ist die Parellele zu “Facebook” unverkennbar. Was jedoch sehr wohl existiert, ist die Plattform „Youtube“, die nicht zu überhören ist. In Folge des Aktes der Spracherkennung wird die Phrase: “This is going up on YouTube” gleich dreimal wiederholt, damit sie sich auch gut im Gedächtnis des Zusehers einprägt. Aufgeklärt wird das tragische High-School-Szenario aufgrund eines Schlafsackes, der einen ganzen Zoo voll Filzläuse enthält und die Involvierten, zu denen schliesslich auch die Lehrerin des getöteten Jungen gehört, entlarvt. Am Ende erfährt man dann, dass Ryan gar nicht umgebracht wurde, sondern dass er gemeinsam mit besagter Professorin ganz à la Romeo und Julia Selbstmord beging. Unser Statement: Ziemlich alberne Handlung – ziemlich gutes Placement.


Autor: Alice

Wir danken für Bilder kino-govno.com, ign.com, ropeofsilicon.com, worstpreviews.com, itvx.net sowie der Google-Suche und allen anderen, die wir vergessen haben zu erwähnen




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Kommentare: 1

    1
  • PraskovJa, 9. April 2008:

    Ich erkläre den Satz:

    “Halsschlagader durch ein Agrar-Gerät abgetrennt”

    zum Satz des Tages und danke!

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