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Erneute Schleichwerbung bei der SRG?
Das BAKOM hat die SRG abermals unter Schleichwerbungsverdacht, die Vorwürfe richten sich diesmal gegen die Sendung “Swiss Award”. Die prominenten Gäste der Show wurden in Nobelkarossen der Marke “VW” in das Studio chauffiert. Zudem wurden Autos des “VW”-Konzerns als Wettbewerbspreise verliehen. Die Tatsache, dass die Marke in der Sendung offiziell als Sponsor genannt wurde, genügte dem BAKOM offenbar nicht. Nach Prüfung der Sponsorenverträge eröffnet das Bundesamt für Kommunikation jetzt das Aufsichtsverfahren.
Doch nicht nur die Marke “VW” ist dem BAKOM ein Dorn im Auge, sondern auch der Uhrenhersteller “Omega”. Dazu muss man wissen, dass die Gewinner eine Trophäe mit einer raffiniert eingearbeiteten Uhr erhielten, welche deutlich als ein Schmuckstück von “Omega” erkennbar war. Doch auch der Uhrenhersteller war dem Publikum als Sponsor bekannt. Ungeachtet dessen, deklariert BAKOM-Sprecherin Caroline Sauser die Produktplatzierung als unzulässig. Seit April 2007 gilt eine neue Verordnung zum Radio- und Fernsehgesetz, die besagt, dass am Anfang einer Sendung gekennzeichnet werden muss, welcher Sponsor welche Produkte zur Verfügung stelle, was im Fall “Swiss Award” bekanntlich erfüllt wurde. Weiters erklärte Sauser:
Es darf ausserdem kein Werbeeffekt während der Sendung entstehen.
Die SRG muss sich nun bis Ende April zu den Vorwürfen äussern. Nicht unbedingt vorteilhaft wird dabei die Tatsache sein, dass das Schweizer Fernsehen bereits zu einem früheren Zeitpunkt wegen Schleichwerbung in der Sendung “Traumjob” gerügt wurde. Sind Sie der Meinung, dass die SRG trotz der Sponsorennennung wieder verurteilt werden wird? Geben Sie hier Ihren Tipp ab:
Autor: Alice
Wir danken für Bilder kino-govno.com, ign.com, ropeofsilicon.com, worstpreviews.com, itvx.net sowie der Google-Suche und allen anderen, die wir vergessen haben zu erwähnen
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