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Marlene Dietrich verführt mit Nasalklammern
Schauspiellegenden als Testimonials von heute: Unternehmen werben mit der ewigen Jugend von James Dean und Co.
Immer mehr Unternehmen entdecken die Vorteile des Celebrity Marketings für sich. Der Einsatz von Testimonials zur Verbreitung eines Produktes, sei es Fashion, Schmuck oder Kosmetika, erfreut sich seit jeher grosser Beliebtheit. Zum Teil können Marken durch die prominente Unterstützung ihren Bekanntheitsgrad immens steigen, man denke an das Beispiel George Clooney und Nespresso.
Bei all der Euphorie, die diese Form des Marketings erzeugt, sollte man jedoch nicht vergessen, “seinen” Star sorgfältig auszuwählen. Erste Priorität hat natürlich der Fit, der zwischen dem Testimonial und dem Produkt bestehen muss, doch ein grosses Augenmerk sollte man auch auf das derzeitige Medien-Image der Persönlichkeit legen. Verpflichtet also eine Sportmarke einen Sportler, der gerade inmitten eines Doping-Skandals steckt, dürfte die Reputation wohl nicht allzu positiv ausfallen. Natürlich kann man negative Schlagzeilen oft nicht vorausahnen und augrund der Sensationsgier heutiger Medien sind Skandale und Emotionen an der Tagesordnung, doch ein gewisses Risiko ist ja bei jeder Form des Marketings vorhanden.
Trotzdem sind einige Unternehmen nicht bereit ein solches einzugehen. Was macht man, wenn man bei Celebrity Marketing auf Nummer sicher gehen möchte? Das Modelabel Gap, die Firma ‘Breath Right. Nasal strips’ und die japanische Kosmetika-Marke Kose’s lösten diesen Konflikt auf besondere Art. Sie werben nämlich mit bereits verstorbenen Legenden. Auf diese Weise kann man ein spezielles Image erzeugen, denn der Name derart berühmter Persönlichkeiten ist oft mit Nostalgie und Mystik umgeben. Zudem verleiht es dem Brand eine starke emotionale Aufladung, besonders bei Menschen wie James Dean oder Marilyn Monroe, die durch einen tragischen Tod frühzeitig ums Leben gekommen sind. Ewige Jugend und unsterblicher Ruhm sind die Begriffe, die man mit solchen Testimonials verbindet.
“James Dean wore khakis”. Das Bekleidungsunternehmen Gap wirbt mit dem Rebellenimage von James Dean, das japanische Kosmetiklabel Kose’s bediente sich Ingrid Bergmann als Testimonial und Marlene Dietrich wurde gar zur Bewerbung von Nasalklammern der Firma “Breath Right nasal strips” herangezogen. Ob ihr das wohl gefallen hätte?
via uni-magdeburg.de
Autor: Alice
Wir danken für Bilder kino-govno.com, ign.com, ropeofsilicon.com, worstpreviews.com, itvx.net sowie der Google-Suche und allen anderen, die wir vergessen haben zu erwähnen
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