Branded Entertainment Weblog
« Hellboy II: Tecate-Consumer Pharell et al.: 100 Jahre Converse »
Webnews Bookmark and Share e-Mail e-Mail drucken drucken

Oliver Peoples: Evans, Fox, Bradshaw, Bateman

Wenn “Wanted” im September in die Kinos kommt, werden sich Auto- und Jolie-Liebhaber über die bis zu den Zähnen bewaffnete Agentin Fox am Steuer von Viper und Corvette freuen.

Aber auch Fashion-Interessierte werden bedient: Angelina Jolie trägt Oliver Peoples.

Oliver Peoples ist eine Brillenmarke, die nun knapp 22 Jahre alt, gerne mit der Filmbranche zusammen arbeitet.

Zum Beispiel ist da “Mind Games” (Link IMDb) zu nennen, ein Spot, der den ehemaligen Paramount-Chef Robert Evans zeigt und wie ein Movie Trailer aussieht.

Dabei wollte die Marke den Retro-Hollywood-Stil mimen und deklinierte diesen anhand von Begriffen Glamour, Mystique und Scandal aus.

Robert Evans ist vielleicht kein grosser Schauspieler, wohl aber eine Person, die zur Geschichte von Hollywood gehört. Bekannt durch die während seiner Ära produzierten Filme, wie “Der Pate” oder “Love Story”, spielte Robert Evans mit seinen bezaubernden Eroberungen Grace Kelly oder Joan Collins in der Liga der Top-Playboys mit.

Mit diesem Hintergrundwissen und angesichts dessen, dass Evans’ Name auf einem Spezialmodell zum 20ten Geburtstag der Marke steht, erscheint seine Rolle im Werbespot (zusammen mit einer begehrendwerten blonden Frau) begründet.

Oliver Peoples wird in noch weiteren Filmen getragen.

So war in einer Szene des Films “Mr. and Mrs. Smith” das Schauspielduo Jolie/Pitt in Nitro-Brillen der Marke zu sehen (Link IGN-Filmclip).

Oder in “Ocean’s Thirteen” in der Flughafen-Szene, in welcher Rusty Ryan (wiederum Brad Pitt) das Strummer-Modell trägt.

Brad Pitt ist übrigens für Oliver Peoples wohl so etwas wie Tom Cruise für Ray-Ban: durch seine Rolle als Tyler Durden in “Fight Club” machte er die ausgefallene OP 523 (Link zum Bild) zu einem Must-Have.

Die Marke war neulich auch als Accessoire von Carrie Bradshaw in “Sex and the City” zu sehen, wo Sarah Jessica Parker das schwarze Modell Vanadis trug (Link zum Bild) und mit Seitenstreifen geschmückt als Virtuoso in “Hancock” (Link zum Bild).

Nicht zu vergessen ist auch der Hinweis von Patrick Bateman in “American Psycho”, dass Marcus Halberstram (gespielt von Anthony Lemke), dass sie beide eine Vorliebe für Oliver Peoples haben (Link IMDb-Zitate).

In der darauf folgenden Visitenkarten-Szene, in der die Herren den Stil ihrer Businesscards gegen einander antreten lassen, trägt Bale dann die besagte Brille, während seine Missstimmung gegen Paul Allen wächst (Link zum Bild).

Die Verbindung zum Thriller-Genre wurde in “Hannibal” wieder aufgegriffen und hat trotz aller Bedenken keinen negativen Touch, denn beide Filme zeigen den Brand als Accessoire von wohlhabenden Menschen. Der Link zu nachfolgenden Verbrechen wird so nicht geknüpft.

Für das Tochterlabel Mosley Tribes wird ein ähnlicher Weg eingeschlagen - wie es aussieht, will man am Film festhalten. Si organisierte die Marke ein Dinner-Event für Cast & Crew im Rahmen der Premiere des Films “Choke” am diesjährigen Sundance Film Festival.

Oliver Peoples und Film liefern eine gute Fallstudie zum Thema langfristig ausgelegtes Marketing. Wie bei Ray-Ban, die auch zum Hause Luxottica gehören. Ray-Ban war übrigens mit RB3320 einer der Sonnenbrillen-Ausstatter für Downey Jr. in “Iron Man”.

via reuters.com, modepilot.de, thecia.com.au, opticsplanet.com, mosleytribes.com, celebrity-sunglasses-finder.com


Autor: Alice

Wir danken für Bilder kino-govno.com, ign.com, ropeofsilicon.com, worstpreviews.com, itvx.net sowie der Google-Suche und allen anderen, die wir vergessen haben zu erwähnen




Trackback

Noch keine Kommentare

Den ersten Kommentar schreiben

Kommentieren

XHTML: Folgende Tags sind erlaubt: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>