Artikel vom Montag, 11. Juni 2007
Als vor ein Paar Jahren “Nigthwatch” in die russischen Kinos kam, begann ein neues Zeitalter für Russlands Filmindustrie. Nach der Wende lag diese mehr als am Boden - sie war praktisch nicht vorhanden. Die Filme aus der Vorwendezeit, die nach 1980 gedreht wurden, sind nicht ins kollektive Gedächtnis eingegangen, mit der Ausnahme des Melodrams “Zimnyaya vishnya”, des Dramas “Interdevochka” oder des no budget Films “Igla”. Dann kam lange Zeit nichts. Erst im Jahre 1997 startete die Filmwirtschaft wieder durch - solche Streifen, wie “Brat” oder “Vor” brachten die Menschen wieder in die Kinos. Nun schafften es diese Filme, obwohl sie Substanz und Qualität besassen, nicht bis ins Ausland. Es war der Film “Nightwatch”, der es 2005 in den internationalen Verleih schaffte und der Welt zeigte, dass Geschichten à la “Underworld” nicht nur dem Westen vorbehalten sind. Wenn 2007 der Sequel “Day Watch” in den hiesigen Kinos anläuft, werden die Zuschauer zum zweiten Mal die Chance haben, sich eine Meinung über das russische Kino zu bilden. Ganz nach westlichem Vorbild, platziert der Regisseur Timur Bekmambetov auch einige Marken >> mehr zu: Day Watch: Product Placement
Artikel vom Montag, 19. März 2007
Ukraine: Neuling auf dem Product Placement Feld
Wie Sostav berichtet, entwickelt sich in Ukraine Product Placement nur zaghaft. Kein Wunder, denn im Gegensatz zu USA, tauchte die Praktik im Osten erst in späten 90ern auf. Während Russland mit grossen Schritten auf dem Vormarsch ist, kann die ehemalige Republik nicht mithalten. 2005 betrug Volumen des ukrainischen ‘Product Placement’-Markts lediglich 1 Mio. USD und verharrte auch 2006 etwa auf der gleichen Stufe. Ein Grund dafür ist die sehr schwach entwickelte Filmindustrie, ein anderer das kramphafte Festhalten am vertrauten Werbespot. Dennoch gibt es Marken, die das Feld langsam aber sicher abtasten, wie wir es bereits aus Russland kennen, handelt es sich dabei meistens um Alkoholhersteller. So nennt Sostav solche namen, wie Nemiroff, Олимп, Мерная und Хортица. Gleichzeitig sind es meistens ausländische Brands, welche in Inlandproduktionen investieren. Die Preise liegen dabei zwischen 5 bis 10 Tausend USD für einen Produktauftritt in einer TV-Serie.
Artikel vom Montag, 26. Februar 2007
Paragraph 78: Product Placement à la russe
Der Osten zieht in schnellen Schritten nach: Die nach der Wende am Boden liegende russische Filmindustrie absorbierte rasch westliche Finanzierungstools. Was von den Einen als Kommerzialisierung bedauert wird, hilft der Filmwirtschaft auf die Beine. ‘Product Placement’-Markt ist momentan so etwas wie die lang gesuchte Universallösung, mit der sich nicht nur Filme produzieren lassen, sondern sehr gutes Geld verdienen lässt. Da das Publikum sich momentan am Meisten für Action- und Gangstermovies interessiert, sind es vor allem diese Filme, die für Brands attraktiv sind. So auch im aktuell laufenden “Paragraph 78″ (Параграф 78) von Khlebodorov, welcher die in Russland so geliebte Geschichte einer nicht existenten Spezialeinheit erzählt, welche ein Problem lösen muss, das es nicht gibt. Alles Top Secret. Nicht so verdeckt sind die Marken: Apple, Vodka SV, Bier “Золотая Бочка”, Web-Provider Mail.ru, Ketchup Пикадор im Kühlschrank des Hauptdarstellers, sowie Zigaretten. Die Vodkabranche ist übrigens nicht nur in diesem Film guter Kunde, sondern in so ziemlich allen Produktionen, die ab 8 Jahren frei gegeben sind. Hier ein Paar Beispiele für Brands in Action:
Artikel vom Montag, 18. Dezember 2006
“From Mexico with Love” und Corona
Corona, eigenem Slogan nach das ultimative Partybier, wird im kommenden US-Film “From Mexico with Love” mit auf der Leinwand präsent sein. Wie so oft bei Biermarken, wird Corona-Brand im Streifen über einen mexikanischen Boxer während Barszenen unmittelbar als Getränk und in Kampfszenen in Form von Bandenwerbung integriert. Ein solches Vorgehen wählte auch Heineken im Action-Streifen >> mehr zu: “From Mexico with Love” und Corona

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