Definition von Product Placement
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Im deutschsprachigem Raum griff man zuerst den Begriff Schleichwerbung auf (vgl. Beyer/Carl 2004: 125), heute sind überall die englischen Bezeichnungen Product Placement und Product Integration geläufig. Eine Definition liefern d’Astous und Cartier, indem sie Product Placement als Inklusion eines Produkts, einer Marke, bzw. eines Firmennamens in Filmen oder in das Fernsehprogramm zu Promotionszwecken bezeichnen (vgl. d’Astous/Chartier 2000: 31).
Karrh versteht unter Product Placement „compensated inclusion of branded products or brand identifiers througt audio and/or visual means, within mass media programming“ (Karrh 1998: 10, zit. nach Morton/Friedman 2002: 34).
Beide Definitionen vernachlässigen die Printsparte, wo Product Placement auch Einzug hält (z.B. bei Dan Brown im Buch „The DaVinci Code“). Karrh geht vom bezahlten Placement aus und beachtet somit auch die Gratisvereinbarungen nicht.
Eine gute Begriffserklärung ergibt sich aus dem Zusammenfügen beider Überlegungen, wonach Product Placement als bewusst intendierte Einbindung von Marken (-attributen) in Kommunikationsmedien zu beschreiben ist. Somit vereint Product Placement Werbung und Publizität hybride in sich (vgl. McCarty 2004: 47).
Literatur:
Astous, Alain d’/Chartier, Francis (2000): A Study Of Factors Affecting Consumer Evaluations and Memory of Product Placements in Movies. In: Journal of Current Issues and Research in Advertising 22, H. 2, S. 31-40.
Beyer, Andrea/Carl, Petra (2004): Einführung in die Medienökonomie.Konstanz.
McCarty, J.A. (2004). Product placement: The nature of the practice and potential avenues of inquiry. In: Shrum, L.J. (Hg.), The Psychology of Entertainment Media. Mahwah, NJ, S. 45-62.
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