Fictomercial
WISSEN >> PRODUCT PLACEMENT >> Fictomercial
Der Begriff Fictomercial setzt sich aus den zwei Wörtern Fiction und Commercial zusammen und bezeichnet absichtliches Product Placement in der Literatur1. Dabei geht ein Autor einen Vertrag (auf monetärer2 oder nicht monetärer Basis) mit einem Produkt- oder Dienstleistungshersteller ein, in welchem er sich verpflichtet, das Produkt oder die Dienstleistung des Unternehmens in seiner schriftlichen Arbeit zu integrieren. Dabei wird das Ziel gesetzt, die Integration so nahtlos wie möglich umzusetzen, um negative Reaktionen beim Leser zu vermeiden und ihn zum Bezug des Produkts bzw. der Dienstleitung zu bewegen. Fictomercials können sowohl in Form von einzelnen Artikeln, Novellen, längeren Geschichten oder gar in Romanen vorkommen. Praktische Beispiele:
Romane:
- 2001: “The Bulgari Connection” von Fay Weldon - weitreichende Integration der Schmuckmarke Bulgari im Buch3.
- 2006: “Cathy’s Book” von Sean Stewart und Jordan Weisman - Integration von Covergirl in die Geschichte auf nicht-monetärer Basis4.
1vgl. S.10, Pamp, Caroline (2003): The Conceptualization of Literature. In: http://www.handels.gu.se:81/epc/archive/00003433/01/200317.pdf (14.03.2007)
2vgl. Wordspy (2002): fictomercial. In: http://www.wordspy.com/words/fictomercial.asp (14.03.2007)
3vgl. Branigan, Tanja (2001): Jewellers sponsor Fay Weldon’s latest literary gem. In: http://books.guardian.co.uk/news/articles/0,6109,546599,00.html (14.03.2007)
4vgl. Adrants (2007): Editors Asked Not to Review Book With Product Placements. In: http://www.adrants.com/2006/06/editors-asked-not-to-review-book-with-pro.php (14.03.2007)
WISSEN >> PRODUCT PLACEMENT >> Theorie: Fictomercial
