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Burn After Reading

Autor: Alice

“Burn After Reading”, in der Schweiz zu sehen ab Anfang September, ist ein Film mit einem Staraufgebot, das sich sehen lassen kann. Neben John Malkovich und Tilda Swinton, wird auch das, aus der Ocean’s-Eleven-Trilogie bereits beliebte, Duo Clooney und Pitt wieder vereint zu sehen sein. Allerdings sollten Brad Pitt Fans, vor allem weibliche, “Burn After Reading” eher meiden, ausser der neue Wandel, der mit dem erfolgreichen Schauspieler vollzogen wurde, spricht sie an. Als Trainer in einem Fitnessstudio ist an seinem Körper an Männlichkeit zwar nichts zu bemängeln, das ist jedoch leider das Einzige, das an Brad Pitt in “Burn After Reading” männlich ist. Wehleidig, einen Fahrradhelm tragend, in hautengen Trikots und tanzend auf dem Laufband - Brad Pitt zeigt sich von einer neuen Seite (oder einem neuen Ufer). Beim täglichen Training und auch sonst sieht man ihn fast nie ohne den obligatorischen iPod auf dem, zugegeben sehr muskulösen, Oberarm. >> mehr zu: Burn After Reading

Kategorien: Film, Product Placement, USA
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Interview: Apple Placement

Autor: Alice

“Interview”, ein Remake, das der Theo Van Gogh Trilogie entspringt, ist ein sehr spezieller Film. Pierre Peters, ein hochengagierter Polit-Journalist, kann sich als ein solcher natürlich Besseres vorstellen, als ein Soap-Sternchen zu interviewen. Gelangweilt und bereits ein wenig angetrunken wartet er auf das Starlet Katya. Als diese endlich erscheint, merkt sie schnell, dass es keinen Sinn hat, sich von jemandem interviewen zu lassen, der sich nicht den blassesten Schimmer für sie interessiert. Das Gespräch geht nach fünf Minuten zu Ende und beide verlassen erleichtert, einander nicht mehr sehen zu müssen, das Restaurant. >> mehr zu: Interview: Apple Placement

Kategorien: Film, Product Placement
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Metal Gear Solid 4 setzt auf Product Placement

Autor: Alice

What is Solid Snake doing with an iPod?

Packende Nahkämpfe, Tarnen und Täuschen, Schleichen und unerkannt bleiben. Auch im vierten Teil des legendären Computerspiels herrscht wieder Spannung pur. Metal Gear hat sich seit seiner erstmaligen Erscheinung in Japan, im Jahre 1987, zu einem der beliebtesten Spiele überhaupt etabliert.

Das Erfolgskonzept kommt aus der Zukunft: Der Titel spielt in einer zukünftigen, von kriegerischen Auseinandersetzungen geplagten Zeit. Gewaltige Konzerne kämpfen unter dem Einsatz von Privatarmeen und Söldnertruppen um die Weltherrschaft. Diese von Verwüstung geprägte Umgebung erlebt der Spieler durch die Augen eines kriegsgeplagten, gealterten Solid Snake, der zahlreiche, über den Globus verstreute Filme infiltrieren muss. >> mehr zu: Metal Gear Solid 4 setzt auf Product Placement

Kategorien: Asien, Games, Product Placement
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Apple-Logo macht kreativ

Autor: Alice

apple_marketing.jpgEs wird immer bunter mit “Apple”. Forscher der Duke-University im amerikanischen Durham behaupten nun, dass das Apfel-Logo die Kreativität fördere. 341 Studenten wurden - unter dem Vorwand, es handle sich um einen Sehschärfetest - rötliche Quadrate und Zahlen auf dem Bildschirm gezeigt. Was die Versuchspersonen nicht sahen: “Apple”- und “IBM”-Logos, die für eine Dauer von 13 Millisekunden eingeblendet wurden. Diese Zeitspanne ist zu kurz, um vom Menschen bewusst wahrgenommen zu werden. Keiner der Studenten konnte sich im Nachhinein erinnern, irgendein Logo gesehen zu haben.

In der anschliessenden Befragung wurden die jungen Leute auf ihre Kreativität hin getestet. Die Aufgabe: Mögliche Verwendungszwecke für einen Ziegelstein zu nennen. Das Ergebnis: Personen, die ein “Apple”-Logo im Bild hatten, konnten im Schnitt zwei ungewöhnliche Einsatzmöglichkeiten mehr nennen, als diejenigen, die nur “IBM” eingeblendet bekamen. Die US-Psychologen schlossen daraus, dass das Logo die meschliche Kreativität anrege. Diese Studie, erschienen im “Journal of Consumer Research”, sorgte für Entzücken bei “Apple-Anhängern”, innovativen Marketing-Experten und natürlich bei “Apple” selbst, lautet doch einer der Slogans der Marke “Ja zum Mac - Lassen Sie ihrer Kreativität freien Lauf”.

Das ist der erste Beweis, dass unterschwellige Markendarbietung Menschen dazu veranlasst, auf ganz spezifische Weise zu handeln.

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Kategorien: Film
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Disturbia: Product Placement

Autor: Alice

disturbia.gifDer Film “Disturbia” von Regisseur D.J. Caruso wird als die Teenagerversion des “Rear Window” von Hitchkock gehandelt. Caruso erzählt die Geschichte eines aufmüpfigen Judendlichen, der durch einen Peilsender am Fuss zum Hausarrest verurteilt ist und nun sein Fernglas als Fenster zur Welt ausserhalb seiner vier Wände entdeckt. Dabei spielt David Morse (”The Green Mile”) den unheimlichen Nachbarn, der vom Teenager des Mordes verdächtigt wird. Der Thriller präsentiert auch einiges an Markenplatzierungen seitens Unterhaltungselektronikindustrie. Ein Markenflachbildschirm bietet im richtigen Moment ein gutes Bild, wenn man eins braucht. Apple ist selbstverständlich mit von der Partie: Vom Bildschirm, über die Tastatur bis zum Betriebssystem alles dabei, was ein Jugendlicher braucht:
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Bilder: KG

Kategorien: Film, Product Placement, USA
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Paragraph 78: Product Placement à la russe

Autor: Alice

PosterDer Osten zieht in schnellen Schritten nach: Die nach der Wende am Boden liegende russische Filmindustrie absorbierte rasch westliche Finanzierungstools. Was von den Einen als Kommerzialisierung bedauert wird, hilft der Filmwirtschaft auf die Beine. ‘Product Placement’-Markt ist momentan so etwas wie die lang gesuchte Universallösung, mit der sich nicht nur Filme produzieren lassen, sondern sehr gutes Geld verdienen lässt. Da das Publikum sich momentan am Meisten für Action- und Gangstermovies interessiert, sind es vor allem diese Filme, die für Brands attraktiv sind. So auch im aktuell laufenden “Paragraph 78″ (Параграф 78) von Khlebodorov, welcher die in Russland so geliebte Geschichte einer nicht existenten Spezialeinheit erzählt, welche ein Problem lösen muss, das es nicht gibt. Alles Top Secret. Nicht so verdeckt sind die Marken: Apple, Vodka SV, Bier “Золотая Бочка”, Web-Provider Mail.ru, Ketchup Пикадор im Kühlschrank des Hauptdarstellers, sowie Zigaretten. Die Vodkabranche ist übrigens nicht nur in diesem Film guter Kunde, sondern in so ziemlich allen Produktionen, die ab 8 Jahren frei gegeben sind. Hier ein Paar Beispiele für Brands in Action:

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Branded Borat

Autor: Alice

Car Salesman bei BoratMan kann sich sicher sein, dass manches Unternehmen grosse Geldsummen dafür entrichten würde, um nicht von der provokanten Nudel Borat (siehe dazu auch diesen Beitrag) in seinem Film gefeatured zu werden.

Fröhlich und unvoreingenommen nimmt der falsche Kasache u.a. solche Marken in die kulturellen Studie mit auf: Apple, Ford, GM, Corvette, Hummer von der Fahrzeugseite, Coca-Cola, sowie Dr.Pepper und Budweiser von der Getränkeseite. Dr.Pepper ist zum Beispiel der Sponsor des Rodeos, an welchem Borat eine etwas andere kasachische Hymne mit der Melodie von “The Star-Spangled Banner” unterlegt. Aus der Markenmenge sticht jedoch der Lobgesang für Hummer unübertroffen hinaus. Ein riesiger Hummer ist anscheinend das Traumauto des Reporters und so verwickelt er einen Autoverkäufer in eine Diskussion über Vorzüge amerikanischer Fahrzeuge. Darüber kann man sich amüsieren oder ärgern, aber Fakt ist, dass die USA dermassen markendurchbrungen ist, wie kein anderes Land der Welt und so fliessen diese nahtlos in die Borats Geschichte mit ein.


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